{"id":333,"date":"2020-01-02T23:15:29","date_gmt":"2020-01-02T22:15:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.consulting-hager.at\/?p=333"},"modified":"2020-01-08T17:54:49","modified_gmt":"2020-01-08T16:54:49","slug":"ist-der-einsatz-open-source-software-oss-in-grosse-unternehmen-zukunftsorientiert","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.consulting-hager.at\/?p=333","title":{"rendered":"Geh\u00f6rt Open Source Software (OSS) die Zukunft?"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"333\" class=\"elementor elementor-333\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-39eebe50 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"39eebe50\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-26b92aa0\" data-id=\"26b92aa0\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5a61955c elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5a61955c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p align=\"justify\">Bei der Beschaffung von Softwaresystemen in Unternehmen stellen sich einige zentrale Fragen an das Management.<\/p>\n<ul>\n<li>Ist die Software technologisch zukunftsorientiert?<\/li>\n<li>Welchen Einfluss habe ich als Kunde auf Weiterentwicklungen?<\/li>\n<li>Welche Abh\u00e4ngigkeiten vom Hersteller ergeben sich?<\/li>\n<li>Was passiert beim Ausfall des Herstellers?<\/li>\n<li>Wieweit unterst\u00fctzt die Software meine strategischen Gesch\u00e4ftsprozesse und kann ich Wettbewerbsvorteile daraus ziehen?<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"justify\">\u00a0<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00dcber die eingesetzte Technologie wird der Entwickler\/Hersteller Aukunft geben und es liegt dann an der fachlichen Kompetenz der IT-Abteilung die richtigen Entscheidungen daraus zu ziehen. Hat das Unternehmen\/die Beh\u00f6rde eine entsprechende IT-Strategie und passt die Technologie in dieses Konzept l\u00e4sst sich diese Frage schnell beantworten. Fehlt eine entsprechende Strategie muss dies im Einzelfall beantwortet werden. Der Einsatz von zukunftsorientierten Technologien erm\u00f6glicht in vielen F\u00e4llen bei Bedarf die Reinvestitionszyklen zu verl\u00e4ngern und damit sowohl Liquidit\u00e4tspotentiale zu heben und den Aufwand f\u00fcr Abschreibungen zu reduzieren. Ist zum Beispiel die Hard- und Software entsprechend zukunftsfit und kann diese 4 statt 3 Jahre eingesetzt werden reduziert sich die AfA der Investition um 25 % pro Jahr. Gr\u00fcnde bei der Softwareinvestition strategisch und mit Plan in die Zukunft zu schauen. Damit er\u00f6ffnen sich im wirtschaftlich mittelfristigem Planungsbereich Optionen der Erfolgssteuerung.<\/p>\n<p align=\"justify\">Im zweiten Fragebereich ist die Antwort schon deutlich komplexer. Je nach Softwaretyp (Standard- oder Individualsoftware) wird sich hier die Einflussm\u00f6glichkeit schon von vorne herein grundlegend unterscheiden. Zwischen diesen beiden Eckpunkten gibt es eine Vielzahl von Schattierungen mit individuellen Anpassungen. Selbstverst\u00e4ndlich wird jeder Hersteller, gegen entsprechendes Entgelt bereit sein die \u00c4nderungen und Anpassungen vorzunehmen. Es ergibt sich eine Abh\u00e4ngigkeit bez\u00fcglich der H\u00f6he der Kosten und des Zeitplans. Der Grund liegt bei proprit\u00e4rer Software in der Ressourcenbeschr\u00e4nkung des Herstellers ein Engpass der bei Open Source Software nicht in der Form auftritt. Ein Thema das immer am Risikoradar des Unternehmens sein sollte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Software und vor allem Softwaresysteme wie im Enterprise Bereich, unterst\u00fctzen Gesch\u00e4ftsprozesse. Diese werden in den Systemen festgeschrieben. Viele Systemhersteller integrieren kundenspezifische Weiterentwicklungen in den Standard, was den speziellen Kunden den Vorteil hat, dass er geringere Kosten hat um die Wartung zu sichern. Damit stehen die Weiterentwicklungen aber auch allen andern Mitbewerbern zur Verf\u00fcgung und schr\u00e4nkt damit Wettberwerbsvorteile durch alterantive Gesch\u00e4ftsprozesse ein. Nach dem Motto kein Vorteil ohne Nachteil. <\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p align=\"justify\">Bei kleinen Softwaresystemen stellt sich dar\u00fcber hinaus die Frage wieweit das Unternehmen beim Ausfall des Herstellers betroffen ist. Hier hilft man sich sher oft sich den Zugriff mittels Escrow Service auf die\u00a0 Sourcen zu sichern. Die Frage ist nur wieweit das nur eine scheinbare Absicherung da die Wartung und Weiterentwicklung von Software eine Know How Frage ist und woher sollen die Experten kommen die in diesem Fall die Arbeit \u00fcbernehmen.\u00a0 Bei Open Source Software stellt sich die Frage nicht, da es ein Netzwerk von Entwicklern gibt auf die der Anwender zur\u00fcckgreifen kann. F\u00e4llt der Entwickler der meine Web-Site unter Joomla, WordPress oder Typo3 aus gibt unz\u00e4hlige Entwickler am Markt die eine Wartung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p align=\"justify\">Viele Unternehmen reagieren mittlerweile auf diese unterschiedlichen Risiken und weichen daher in den Bereich von Open Source Lizenzen (OSL) aus. Damit erreichen sie eine Unabh\u00e4ngigkeit vom Hersteller und k\u00f6nnen bei einer klaren IT-Strategie das Risiko selbst besser managen. Space-X, Tesla, die Britische Gesundheitsbeh\u00f6rde, die meisten Netzwerkkomponentenhersteller, Fernsehhersteller und das Smartphone-Betriebssystem Androide verwenden Open Source Software. Im Jahr 2018 hat Microsoft den gr\u00f6\u00dften Betreiber der Open Source Community \u2013 GITHUB um \u00fcber 7,5 Mrd. Dollar gekauft. Was steht hinter der Strategie eines Milliardenkonzerns sich ins Open Source Gesch\u00e4ft zu bewegen. Betrachtet man die Entwicklung der Softwarebranche der letzten 20 Jahre macht es schon Sinn in diese Gesch\u00e4ftsmodell zu investieren. Analysiert man die Entwicklung der Lizenzmodelle so ergibt sich eine Tendenz Richtung Dienstleistung-, Service- und Wartungsvertrag. Der Weg geht weg von der einmaligen Lizenzgeb\u00fchr. Im CMS-Bereich ist dies schon am weitesten vorangeschritten und vielfach wird nur mehr der Implementierungsaufwand und die Wartung verrechnet. Lange und teure Vorleistungszeitr\u00e4ume lassen sich nicht mehr finanzieren und das Angebot, vor allem im WEB Bereich ist bereits derma\u00dfen gro\u00df, dass sich Projekte, auch f\u00fcr die Entwickler, nur mehr \u00fcber Open Source Einsatz rechnen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Software unter Open Source Lizenz reduziert nicht nur f\u00fcr den Entwickler und Bereitsteller der Software das Investitionsrisiko. Auch das einsetzende Unternehmen hat Vorteile aus dem Einsatz von OSL. Es reduziert die operative Abh\u00e4ngigkeit vom Lieferanten und damit das Risiko im Falle des Ausfalls diesen und durch die offenen Lizenzen reduziert es die laufende Abh\u00e4ngigkeit die Wartung nur durch ein Unternehmen durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Dies f\u00fchrt zu mehr Wettbewerb und h\u00f6herer Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Das Anwenderunternehmen oder die anwendende Beh\u00f6rde wird unabh\u00e4ngiger vom Softwarehersteller. Dies f\u00fchrt dazu, dass immer mehr der oben genannten Institutionen auf Open Source Software umsteigen oder bei neuen Projekten gerade im Enterprise Segment die Ausschreibungen auf SW unter OSL festlegen beziehungsweise zumindest dar\u00fcber ernsthaft nachdenken.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Beschaffung von Softwaresystemen in Unternehmen stellen sich einige zentrale Fragen an das Management. Ist die Software technologisch zukunftsorientiert? 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